Unternehmensinsolvenzen und wie man damit umgeht

Die Schritte nach einer Insolvenz in München

Insolvenzen über Insolvenzen, wenn es der Wirtschaft wie während der Wirtschaftskrise schlecht geht reiben sich Insolvenzverwalter in München bereits die Hände, denn nun fängt wieder ein lukrativer Zyklus an.

Während die meisten Branchen in der Krise eher bangend in die Zukunft schauen, geht es der Zunft der Anwälte, welche sich auf das Insolvenzrecht spezialisiert haben prächtig. Nicht nur Firmenpleiten werden betreut. Auch Sanierungen oder das Schuldenmanagement wird durch spezialisierte Kanzleien betrieben.

Wann greift das Insolvenzrecht

Das Insolvenzrecht greift immer dann, wenn es dem Unternehmen schlecht geht. Das muss aber qualifiziert der Fall sein – nicht jede schlechte Auftragslage führt in die Insolvenz. Vielmehr muss ein so genannter Insolvenzgrund in Form der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung nach der Insolvenzordnung vorliegen.

Dies ist immer dann der Fall, wenn das Unternehmen nicht mehr genug Kapital hat, um seine derzeitigen Verbindlichkeiten in absehbarer Zukunft zu erfüllen. Etwas anderes liegt immer dann vor, wenn nur ein kurzer und vorübergehender Zahlungsengpass vorliegt.

Wie erkennt man die Insolvenz

Den genauen Zeitpunkt der Insolvenz zu erkennen ist auch für spezialisierte Anwälte für Insolvenzrecht in München immens schwierig. Dies zeigt sich schon alleine daran, dass ein Großteil der insolvenzrechtlichen Strafverfahren in Deutschland ergebnislos wieder eingestellt wird obwohl die Insolvenzverschleppung einen Straftatbestand darstellt.

Letztendlich muss man alle Aktiva der Bilanz mit den Passiva abgleichen, um festzustellen, ob das Unternehmen noch liquide genug ist, um die Insolvenz abzuwenden. In der Praxis stellt dies meist der Steuerberater des Unternehmens oder der Wirtschaftsprüfer fest. Hin- und wieder wird jedoch auch ein spezialisierter Insolvenzverwalter wie man ihn auf der Plattform www.insolvenzverwaltermuenchen.com | Das Insolvenzrecht in München erklärt findet, beauftragt gerade die Frage der Insolvenz festzustellen.

Wer muss letztendlich die Insolvenz anmelden

Nicht jeder ist verpflichtet die Insolvenz bzw. den Konkurs anzumelden. Einen Straftatbestand stellt das Nichtanzeigen allerdings für den Geschäftsführer dar. Wenn die Gesellschaft allerdings führungslos ist, erstreckt sich die Pflicht zur Insolvenzanmeldung auch auf den Kreis der Gesellschafter. Hier verbergen sich nicht nur strafrechtliche- sondern auch haftungsrechtliche Risiken ungeahnten Ausmaßes.

Die Insolvenz ist bei dem zuständigen Insolvenzgericht München anzumelden. Hier wird dann die Sache einem Richter anvertraut, welcher nach einer Anhörung einen Insolvenzverwalter beruft. Hierbei handelt es sich in aller Regel, um einen Fachanwalt für Insolvenzrecht. Hin- und wieder aber auch um einen Steuerberater oder BWLer.

Was für Schritte folgen dann

Wenn der Insolvenzverwalter in München benannt ist, geht dieser in das Unternehmen und sichtet die Bücher und Bestände. Hier muss es ganz schnell gehen, da alle Gläubiger versuchen werden, sich bevorzugt zu befriedigen. Der erste Schritt ist also die Sicherung des vor Ort vorhandenen Betriebsvermögens.

Dann schreibt der Anwalt für Insolvenzrecht alle Gläubiger an, die ihm in einer Liste zur Verfügung gestellt werden. Die Insolvenz wird öffentlich bekannt gemacht und alle Gläubiger haben die Chance ihre Forderungen anzumelden.

Ist dies geschehen, macht sich der Insolvenzverwalter daran die Insolvenzmasse so weit wie möglich zu vergrößern. Er macht sich auf die Suche nach übrigen Vermögen und kann auch durch Insolvenzanfechtungen Vermögen wieder in die Masse ziehen.

Wie können sich die Insolvenzgläubiger wehren?

Die einzige wirksame Wehrmöglichkeit ist die Aussonderung. Diese kommt dann in Betracht, wenn der Gegenstand dem Insolvenzgläubiger gehört oder wenn dieser besondere Rechte hieran geltend machen kann. In diesem Fall darf der Insolvenzverwalter die Sache nicht verwerten sondern muss diese direkt herausgeben.

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